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MASCHA + NINA + KATJUSCHA - Frauen in der Roten Armee 1941 - 1945


Weibliche Offiziere der 6. Gardearmee, o.O., 8. März 1944 Museum Berlin-Karlshorst, Foto: Boris Wdowenko

 

Sanitäterinnen einer Infanteriekompanie auf dem Marsch, Leningrader Front 1944 Museum Berlin-Karlshorst, Foto: Jakow Rjumkin

 

Termine und Programm

OP-Schwester im Range eines Feldwebels, o.O. 1943 Museum Berlin-Karlshorst, Foto: Boris Wdowenko

MASCHA + NINA + KATJUSCHA - Frauen in der Roten Armee 1941 - 1945

Gemeinsam mit den RUB-Lehrstühlen für Osteuropäische Geschichte und Geschlechtergeschichte zeigt die Universitätsbibliothek eine Wanderausstellung des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst.

Führung durch die Ausstellung: 18.1.2012, Treffpunkt auf der 1. Etage um 17 Uhr
Vernissage und Podiumsdiskussion: 18.1.2012, ab ca. 18.15 Uhr
Ort der Ausstellung: zentrales Treppenhaus der Universitätsbibliothek
Dauer: 18.1. - 31.3.2012
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 - 24 Uhr, Samstag von 11 - 20 Uhr, Sonntag von 11 - 18 Uhr

Begrüßung

Vorstellung

  • Dr. Jörg Morré, Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst

Am Funkgerät, o.O., o.D. Valerij Stignejew

Podiumsdiskussion

  • Kerstin Bischl, HU-Berlin
  • Olena Petrenko, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte, RUB
  • Andrea Kamp, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
  • Dr. Walter Sperling, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte, RUB
  • ... und weitere Gäste

Kontakt

 

Zur Ausstellung

Scharfschützin Marija Kuwschinowa, o.O. Mai 1944 Museum Berlin-Karlshorst, Foto: Michail Sawin

Um den Kriegseinsatz von mehr als 800.000 Frauen in der Roten Armee ranken sich Schreckbilder und Mythen. Den Deutschen galten sie als „Flintenweiber", als herausragende Beispiele bedrohlicher Entartung. Nach dem Krieg wurden der Beitrag und die Erfahrungen der weiblichen Soldaten der Roten Armee in der offiziellen wie gesellschaftlichen Erinnerung der Sowjetunion weitgehend tabuisiert. So ist über ihren Kriegseinsatz und ihren Alltag bis heute nur wenig bekannt geworden. Die Ausstellung thematisiert Mythen wie Schreckbilder und setzt ihnen die vielschichtige Realität entgegen.

Am 18 Januar 2012 um 17.00 Uhr lädt die Universitätsbibliothek zum Start der der Ausstellung ein. Sie beginnt mit einer Führung von Olena Petrenko, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte. Der Treffpunkt hierzu ist auf der Etage 1.

Ab ca. 18.15 findet die offizielle Eröffnung im Veranstaltungsraum ebenfalls auf der 1 Etage statt. Nach einer Begrüßung von Frau Dr. Lapp, Universitätsbibliothek und Herrn Prof. Dr. Plaggenborg, Historisches Institut, wird Herr Dr. Jörg Morré vom Deutsch-Russischen Museum Berlin sprrechen.

Es schließt sich eine Podiumsdiskussion an mit Kerstin Bischl, HU Berlin, Olena Petrenko, RUB, Andrea Kamp, Deutsch-Russisches Museum Berlin, Dr. Walter Sperling, RUB, und weiteren Gästen an.

Die Ausstellung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.


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